Wanderrouten 2017-10-06T11:19:06+00:00

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Die Große Jura-Durchquerung zu Fuß


Grande Traversée du Jura à pied - ©Mélanie Masson – CRT Bourgogne-Franche-Comté
GTJ pédestre - ©CRT Bourgogne-Franche-Comté

Dass ich in letzter Zeit in unserer kleinen Pariser Wohnung hin und her tigerte und viel Zeit bei Décathlon in der Abteilung Wandern verbrachte, war meinem Freund nicht entgangen. Da er mich gut kennt und ihm genauso danach war, nahm er die Sache in die Hand und verkündete ohne Umschweife: „Schatz, es ist Zeit für Bewegung im Grünen! Hol’ Wanderschuhe und Rucksäcke raus, wir machen die GTJ!“

GT was? GTJ oder Große Jura-Durchquerung, die Referenzstrecke, um das Juramassiv zu Fuß (unter anderem!) zu entdecken. Immerhin eine Gesamtstrecke von 400 km, das muss schon geplant werden. Für diese Premiere an einem langen Wochenende entschied sich mein Freund für eine Version „Light“. Ideal für einen sanften Einstieg und ein Entstauben der Schuhe, die den ganzen Winter im Schrank verbracht haben (nicht im Sommer, denn wir sind wirklich große Frischluftfans!).

Morgen geht’s los! Ich kann es kaum erwarten, wieder große Weiten zu atmen, schöne Landschaften, Täler, Kerbtäler und viel Grün zu sehen. Zur Erweiterung meines Naturhorizontes genau das Richtige, den seit wir in Paris leben, beschränkt sich Natur auf den Basilikumtopf am Fenster …

Highlights auf der Strecke

  • Das Fort des Rousses, wo Tausende von Comté-Käselaibe reifen. Hier lernt und versteht man, warum dieser Käse so einzigartig ist und so gut schmeckt.

  • Mit Kindern empfehlen wir einen Besuch im Maison du Parc des Haut-Jura.

  • Der Saint-Point-See, ruhig, wild, erholsam. Keine motorisierte Wasserfahrzeuge, nur Segelboote, Fischerkähne, Enten und Schwäne.

Die Via Salina


La Via Salina - ©Mélanie Masson – CRT Bourgogne-Franche-Comté
Saline Royale d'Arc-et-Senans © CRT Bourgogne-Franche-Comté / Saline Royale : Aurore Galland)

Für meine Urlaubswoche in der Nähe von Besançon bei meiner erst recht frisch angeheirateten Verwandtschaft mussten – das versteht sich von selbst – Wanderschuhe und -stöcke mit. Eine herrliche Gelegenheit, Nützliches mit Angenehmem zu verbinden.

So bin ich also über einen Teilabschnitt der Via Salina gewandert! Salina, Salz … schon seltsam, denn eigentlich liegt die Region ja wohl nicht am Meer. Tatsächlich wurde das im 19. Jh. produzierte Salz aus den Böden gewonnen und stellte einen wahren Reichtum dar. Das alles habe ich beim Wandern erfahren! Ein wirklich gut durchdachter Parcours.

Mit Start in Arc-et-Senans führte er mich zu zwei bedeutenden mit der Geschichte des Salzes verbundenen Stätten: die Königliche Saline, ein unglaubliches Bauwerk. Stellen Sie sich einen Industriestandort vor, der einem kleinen Versailles gleicht … gut, ohne Prunk und Vergoldungen. Anschließend Salins-les-Bains, ein hübscher kleiner Thermalkurort, wo ich mich mit meiner Frau zu einem entspannenden Bad in der neuen Thermalanlage getroffen habe. Für den kommenden Urlaub habe ich beschlossen, den nächsten Abschnitt bis in die Schweiz (Bern) zu erwandern. Jetzt muss nur noch die Verwandtschaft überzeugt werden, mich eine Woche meines Weges ziehen zu lassen.

Mehr erfharen

Highlights auf der Strecke

  • Die Königliche Saline von Arc-et-Senans zum besseren Verständnis der Geschichte des Salzes in der Region

  • Salins-les-Bains, wo das Salz allgegenwärtig ist: Im Namen der Stadt, ihrer Geschichte, ihrem Kulturerbe, ihren Böden und ihrem Wasser, in das man genüsslich in den neuen Thermen tauchen kann.

  • Ornans, wo man es sich am Ufer der Loue gut gehen lässt und anschließend einige Gemälde von Courbet bewundert, der hier geboren und dem das Museum gewidmet ist.

Schmugglerwege


Les Chemins de la contrebande - ©Mélanie Masson – CRT Bourgogne-Franche-Comté
Les Chemins de la Contrebande (© Pays Horloger / Laurent Cheviet)

Endlich, wir sind auf der andere Seite Céline! Auf der anderen Seite von was, fragt meine Freundin? Na, der Grenze! Recht hat sie ja, denn im Herzen des Juramassivs sieht man keinen großen Unterschied zwischen Frankreich und der Schweiz. Auf der einen Seite grünes Weideland und bewaldete Kämme, auf der anderen Seite … das Gleiche.

Auch wenn man es nicht wirklich merkt, ich musste diesen Übergang einfach ankündigen. Ein hoher Symbolwert für Schmugglerinnen wie wir es sind! Keine echten natürlich! Wir sind vor allem zwei Wanderinnen auf dem Bricotte, einem Weg, der früher von den Bricottières (Kleinschmugglerinnen) genutzt wurde. Es waren Frauen, die unter Einsatz ihres Lebens verschiedene Waren über die Grenze brachten, um das Überleben ihrer Familien zu sichern. Mir reicht ja schon mein Rucksack, der für 5 Wandertage ausgestattet ist! Ich wage nicht einmal daran zu denken, was sie ertragen mussten. Mutig, mutig!

Heute besteht kein Risiko mehr. Der Wanderweg ist perfekt gesichert und die Angst, von den Zöllnern erwischt zu werden, ist auch verschwunden. Was bleibt, ist das Vergnügen des Wanderns und wenn man damit gleichzeitig an die lokale Geschichte erinnert, ist es umso besser.

Highlights auf der Strecke

  • Die Todesleitern besteigen, die deutlich die Risiken aufzeigen, denen einst die Schmuggler ausgesetzt waren.

  • Die Torfmoore des Jura, ein seltenes und empfindliches Ökosystem, das an die Tundra erinnert.

  • Der Doubs-Fall, ein Mini-Niagarafall im Herzen des Juramassivs.

Der GR2

Le GR2 - ©Mélanie Masson – CRT Bourgogne-Franche-Comté
le GR2 - ©Alain Doire / CRT Bourgogne-Franche-Comté

Wir hatten gerade unsere Klausuren hinter uns, als wir mit mehreren Studienfreunden beschlossen, alle zusammen etwas Besonderes zum Jahresende zu unternehmen. Aber nicht so ein abendliches Trinkgelage, wo man hinterher mehr bereut als sich erinnert … Nö, wir wollten zur Feier des Tages etwas, an das man sich lange und gerne zurückerinnert und man Zeit miteinander verbringt … Und warum nicht eine 8-tägige Wanderung? (Ich weiß nicht mehr, wer die Idee hatte, aber sie fand einstimmigen Zuspruch!)

Sechs Tage später stehen wir in Dijon mit gefülltem Rucksack, startklar für den GR 2 … den wir nicht unbewusst gewählt haben, denn er führt zurück nach Paris! Wir sind dann 8 Tage lang gemächlich an der Seine entlang marschiert, haben herrlichen Unsinn gemacht, gemütliche Abende am Lagerfeuer verbracht, zusammen im Schlafsaal der Jugendherbergen geschlafen … Wir haben echt Spaß gehabt, die ganze Strecke lang (O. K. zugegeben, ich hatte am 3. Tag einen kleinen Durchhänger … Konditionsschwäche sagen wir mal :o), haben viel gesehen … Ich denke, an diese Tour werde ich mich lange erinnern (ebenso wie meine Studienfreunde/-freundinnen)!

Highlights auf der Strecke

  • Das mittelalterliche Dorf Saint-Seine-l‘Abbaye.

  • Die Quellen von Seine und Ignon

  • Gebiet und Wiederaustritt der Douix in Chatillon-sur-Seine

GR Tour du Morvan

GR Tour du Morvan ©Mélanie Masson – CRT Bourgogne-Franche-Comté
Tour-du-Morvan - © Bibracte, Antoine Maillier / n° 101647

Also Wandern ist ja eigentlich nicht wirklich meins … Aber wenn man mit einer wanderbegeisterten Frau verheiratet ist, macht man zwangsläufig Zugeständnisse. Und raten Sie mal, wo Sie mich dieses Mal hingeschleppt hat? Nach Burgund-Franche-Comté, in den Morvan! Und jetzt sagen Sie: „Ach, der Arme, doppelt gestraft!!“ Stellen Sie sich vor … überhaupt nicht! Fast könnte man sagen, dass es einer der bestens Trails ist, wo ich (mehr oder weniger) notgedrungen mit musste. Also, ich würde nicht unbedingt sagen, dass es mir gefallen hat (man muss es nicht übertreiben), aber es gab so Vieles zu sehen, dass es nie langweilig war …

Der Morvan ist zwar keine Hochgebirge, aber es steigt schon etwas an und man wird schnell mit atemberaubenden Panoramen belohnt. Und das kleine Extra (ich hab‘s genossen): Es gibt immer einen See, einen Fluss in der Nähe … Wenn die Sonne brennt oder es – selbst im Schatten der Bäume – sehr heiß ist und man sich erfrischen kann, ist das echt gut!! :o) Ich gebe zu, als ich ins Auto gestiegen bin, um nach Hause in unsere Wohnung zu fahren… war schon etwas komisch. Wenn wir 2, 3 Tage länger geblieben wären, hätte mich das nicht ungemein gestört.

Highlights auf der Strecke

  • Schuhe ausziehen und die Füße in das Wasser der Canche-Schlucht tauchen.

  • Den Mont Beuvray besteigen und die Aussicht auf den Morvan genießen.

  • In der Abtei von Pierre-Qui-Vire eine Kulturpause einlegen.

Jakobsweg – GR 654


©Mélanie Masson – CRT Bourgogne-Franche-Comté
GR54 et Vezelay ©CRT Bourgogne-Franche-Comté

Normalerweise organisiere ich meinen Urlaub recht früh, aber dieses Mal gebe ich zu, war es höchste Zeit. Letztendlich traf es sich jedoch ganz gut so. Also das war so: Unmöglich, eine passende Unterkunft in meiner üblichen „Gegend“ zu finden (für mich eher die Atlantikküste). Also habe ich mir gesagt, warum nicht mal etwas anderes ausprobieren? Und so bin ich in Burgund-Franche-Comté gelandet, nur mit meinem Rucksack und einer Wanderkarte …

Ich habe mein Auto in Vézelay geparkt (das sollte man nun wirklich nicht verpassen) und mich auf meine „Pilgerreise“ gemacht :o). Ja, für diejenigen, die es nicht wissen, es gibt einen Pilgerweg ab Vézelay bis nach Santiago de Compostela. Ich habe es zwar nicht bis nach Spanien geschafft, aber ich denke, dass ich in 14 Tagen knapp 300 km gelaufen bin. Für ein Neuling wie mich eine stattliche Leistung! Aber das klappt eigentlich ganz gut und an Gelegenheiten zum Anhalten fehlt es keinesfalls. Nicht bei diesem unglaublichen Kulturerbe, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden! Alles in allem könnte es gut sein, dass mein nächster Urlaub auch wieder erst „in letzter Minute“ geplant wird :o)

Highlights auf der Strecke

  • Den Hügel von Vézelay besichtigen (Welterbestätte der UNESCO).

  • Den Morvan mit seinen hügeligen Landschaften durchqueren.

  • Die Prioratskirche von La Charité-sur-Loire besichtigen.

Jakobsweg (Weg der Deutschen)


St Jacques, voie des allemands - ©Mélanie Masson – CRT Bourgogne-Franche-Comté
St-Jacques-voie-des-allemands -©CRT Bourgogne-Franche-Comté

Von den Spitzenleistungen der Sportler und diesem Adrenalinkick habe ich mich nie angesprochen gefühlt. Den Körper mit großen Anstrengungen quälen – nichts für mich. Trotzdem hatte ich Lust, mir etwas Gewalt anzutun … aber auf die sanfte Art; mich physisch zu übertreffen, ohne zum Extremsport überzugehen (wozu mir das Niveau fehlt).

Dann fiel mir das Etappenwandern ein. Da ich Gelegenheitswanderer bin, war der Übergang perfekt. Beim Suchen habe ich entdeckt, dass der Jakobsweg bei mir in der Nähe vorbeigeht (ich wohne in Belfort). Das Abenteuer Compostela, ohne in die weite Ferne zu schweifen – perfekt zur Einführung ins Wanderreisen.

Also körperliche Meisterleistung oder nicht während dieser Wanderwoche zwischen Belfort und Haute-Saône? Ja und nein … Ja, weil ich mich auf dieser Wanderung doch sehr um meinen Körper gesorgt habe. Da ich mein einziges Fortbewegungsmittel und mein einziger Begleiter (ich bin alleine losgezogen) war, musste ich mich gut um ihn kümmern, ihn pflegen (vor allem die Blasen an den Füßen), ihn ernähren und ausruhen lassen!

Aber abgesehen von der körperlichen Ausdauer, hat mir diese Wanderreise eins ermöglicht: Eine Pause vom Alltag zu machen, und das ganz in meiner Nähe! Man braucht halt nicht viel, um den Kopf freizubekommen. Gute Schuhe, ein wenig Wagemut und vor allen Dingen der Wunsch, sich mal anders zu realisieren.

Highlights auf der Strecke

  • Belfort mit ihrer monumentalen, an den Felsen der Zitadelle angelehnten Löwenskulptur.

  • Die Abtei von Citeaux aufgrund ihrer Architektur und dem seit 1925 hier hergestellten Käse.

  • Beaune mit ihrem unbestrittenen, weltberühmten Ruf.

Wanderweg „Echappée jurassienne“


L'Echappée jurasienne - ©Mélanie Masson – CRT Bourgogne-Franche-Comté
Echappee-jurasienne - Michel JOLY / Bourgogne-Franche-Comté Tourisme

Nach einer 300 km langen Fußwanderung durch das Juramassiv über den Échappée Jurassienne sind wir nach unserem Start in Dole (nur 2 TGV-Stunden von Paris, unserem Wohnort) 14 Tage später in Saint-Claude angekommen. Ein wahres Epos! Aber ein recht komfortables und leichtes dank Übernachtungen in schönen Ferienhäuser und einem Gepäcktransport-Service (16 €/Gepäckstück/Etappe). Wir wollten keinesfalls, dass sich die 2 Wochen an der frischen Luft in ein schlechtes Remake von Into the Wild verwandeln.

Vom Jura, dem Dorf Mouthe – auch kleines Sibirien genannt – hatten wir eher Kälte erwartet … stattdessen gab es eine Hitzewelle! Zum Schutz vor der größten Hitze sind wir schon frühmorgens gestartet. Vor allen Dingen überraschte uns das Jura mit einigen erfrischenden Zwischenstopps: die Wasserfälle Cascades des Tufs, Cascades du Hérisson zum Füße kühlen, die Seen Chalain und Ilay zum herrlich erfrischenden Baden …

Aber das Jura ist nicht nur Wasser! 14 Tage lang durchwanderten wir Wälder, Weingebiete – wir haben dem Kauf einer Flasche des Gelben Weins nicht widerstehen können – ein Kerbtal und ein Mittelgebirge. Und wir hatten Angst, es wäre zu eintönig …

Mehr erfahren

Highlights auf der Strecke

  • Baumes-les-Messieurs, wo drei Stätten auf einmal zu entdecken sind: eine Abtei, ein Kerbtal (natürlicher Talkessel, typisch für den Jura) und ein Wasserfall

  • Der Aussichtspunkt Pic de l’Aigle mit seinem fantastischen Blick über drei Naturseen des Jura.

  • Die Hérisson-Fälle – ein unbedingtes Muss

Die Via Francigena


Vallée de La Loue - (Maxime COQUARD & Elisa DETREZ @Bestjobers / CRT Bourgogne-Franche-Comté)

Vallée de La Loue – (Maxime COQUARD & Elisa DETREZ @Bestjobers / CRT Bourgogne-Franche-Comté)

Nach Compostela wollten wir unbedingt die Via Francigena, die andere bedeutende Pilgerroute des Mittelalters erwandern, die von Canterbury nach Rom führt. Warum diese Leidenschaft für die großen Wallfahrtswege? Schwer zu erklären, da wir außerdem weder gläubig noch praktizierend sind. Auch wenn das nicht viel mit der Religion zu tun hat, über 1 000 km zu marschieren, hat zwangsläufig etwas Mystisches an sich. Es entwickelt sich zu etwas, das über unsere sinnliche Wahrnehmung hinausgeht und uns verändert.

Wir sind von Reims los und zur Zeit im Louetal – welch unglaubliche Landschaften! Und wenn man das Glück hat, durch eine solche Schönheit zu wandern, steigern sich die positiven Effekte des Marschierens um Beträchtliches. Man macht sich den Kopf frei und lässt den Zauber der Natur und die magische Stille wirken.

Am Abend allerdings meldet sich unser Körper dann zurück. Muskelkater, Blasen; die während des Wanderns vergessenen Schmerzen sind auf einmal wieder da. Aber wir sind keine Masochisten! Wir wandern nicht, um zu leiden. Wir richten es übrigens immer so ein, dass wir ein komfortables Ferienhäuschen finden. Und auch der schnarchende Nachbar im Schlafsaal ist nichts für uns! Mit 60 schätzt man schon seinen kleinen Komfort.

Jakobsweg – Gy/Vézelay


Semur-en-Auxois sur le chemin de St-Jacques - Alain DOIRE / CRT Bourgogne-Franche-Comté

Semur-en-Auxois sur le chemin de St-Jacques – Alain DOIRE / CRT Bourgogne-Franche-Comté

Schon eine ganze Weile hatte ich mich nach Luftveränderung gesehnt … Ich liebe Spaziergänge an der frischen Luft und zur Zeit ist es nicht das Wahre in Paris :o). Ich habe nicht lange gezögert, habe einen Freund angerufen, der in Avallon wohnt (im Süden des Departements Yonne) und ihn gefragt, ob er mich für ein Wochenende beherbergen könnte … O. K.?

Ich komme mit Wanderschuhen an den Füßen an (oder fast) und überfalle ihn mit Fragen. Was gibt’s zu sehen? Wo kann man sich hier am besten die Beine vertreten? Kommst Du mit? … Da stand ihm doch ein wenig Angst im Gesicht! :o)) Aber je mehr wir darüber diskutierten, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass er sich ganz allein davon überzeugen würde, mitzukommen :o). Resultat, wir landeten am Ufer des Cousin (das ist ein Fluss – nichts zu tun mit seiner Familie) für eine Tour bis nach Vézelay.

Ein Ausflug halb Natur, halb Kultur, einen ganzen Tag lang (es steigt ein bisschen an, nun ja, bei einem Hügel – auch wenn es der ewige Hügel ist – war ja vorauszusehen :o). Dieser Wanderweg ist ein pures Vergnügen für Kopf und die Beine. Und ich bin sicher, das es noch andere „Juwelen“ zu entdecken gibt. Das sehen wir dann morgen.